Großes Interesse an Neun-Euro-Ticket zeichnet sich ab
Ab Montag ist das Neun-Euro-Ticket bei der Deutschen Bahn und vielen Verkehrsverbünden erhältlich
In den ersten 24 Stunden nach Verkaufsstart wurden in Hamburg 56.000 Neun-Euro-Tickets über die App und den Online Shop des Hamburger Verkehrsverbunds geordert, wie die "Bild am Sonntag" berichtete. Die Zahlen der Servicestellen seien dabei noch nicht mit eingerechnet. Auch in Berlin hatte die Verkehrsgesellschaft BVG bereits am Freitag mit dem Verkauf begonnen.
Im Münchener Verkehrs- und Tarifverbund MVV ist das Ticket, ebenso wie bei großen Verkehrsverbünden im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen oder etwa dem Rhein-Main-Verkehrsverbund RMV ab Montag erhältlich. Auch die Deutsche Bahn bietet die Neun-Euro-Monatskarte für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ab Montag an.
Das Ticket gibt es für den Zeitraum von Juni bis August. Es ermöglicht die bundesweite Nutzung des gesamten öffentlichen Nahverkehrs wie beispielsweise Linienbusse, U-Bahnen oder auch Regionalzüge für jeweils neun Euro pro Kalendermonat. Die konkrete Ausgestaltung liegt in den Händen der Länder und Kommunen, da sie für den ÖPNV zuständig sind.
Am Freitag hatte der Bundesrat den Weg für das Ticket freigemacht, das Teil der Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung für die Verbraucherinnen und Verbraucher ist. Das Ticket soll außerdem mehr Menschen vom klimafreundlicheren Bus- und Bahnfahren überzeugen - wirft aber auch ein Schlaglicht auf den generellen Zustand des öffentlichen Personennahverkehrs und die Finanzierung des ÖPNV.
Kritik äußerte am Wochenende der Präsident des Deutschen Landkreistags, Reinhard Sager (CDU). "Es werden wieder einmal Milliardenbeträge für Konsumausgaben ausgeschüttet, als ob es kein Morgen gäbe", sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Samstag. Dringender als das Neun-Euro-Ticket würden aber Investitionsmittel für die kommunale Infrastruktur benötigt, sagte Sager, der Landrat von Ostholstein ist.
Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch sprach sich unterdessen dafür aus, dass es auch über die drei Monate hinaus einen deutlich günstigeren ÖPNV geben müsse. "Das Neun-Euro-Ticket sollte mindestens bis Jahresende gelten", sagte er dem Berliner "Tagesspiegel".
jm/hex
© Agence France-Presse
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